Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma AWH parts & servive, Alexander Winzig-Heilig,  Weiherstraße 2, 74731 Walldürn (OT Gottersdorf)

  1. Geltungsbereich
    Der Vertrag wird vom Verkäufer nur unter den nachfolgenden Bedingungen geschlossen, die Bestandteil jeden Vertrages sind. Anderen allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Vertragspartners werden ausdrücklich widersprochen bzw. ausgeschlossen. Diese AGB gelten für alle Angebote, Lieferungen und Leistungen der Firma AWH parts & service an ihre Auftraggeber. Abweichungen von den AGB der Fa. AWH parts & service gelten nur, wenn sie von dieser ausdrücklich schriftlich anerkannt werden.


  2. Versand/Verkauf
    Der Besteller ist an sein Angebot 14 Tage gebunden. Erfolgt innerhalb der 14 Tage keine Auftragsbestätigung gilt der Vertrag als nicht geschlossen, es sei denn die Ware wurde ausgeliefert.


  3. Lieferumfang
    Der Verkäufer liefert ein Ersatzteil oder andere Ware. Die Installation übernimmt der Verkäufer, außer es ist etwas anderes vereinbart.


  4. Zahlungsbedingungen
    Die Preise verstehen sich bei Abholung am Firmensitz des Verkäufers, Versandkosten werden zusätzlich berechnet. Der Kaufpreis, soweit nicht anders vereinbart ist spätestens bei der Lieferung fällig und kann auch per Nachnahme erhoben werden. Bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises verbleibt das Eigentum an der gelieferten Ware bei dem Verkäufer. Gleiches gilt bei auch bei bereits verbauten Teilen (verl. Eigentumsvorbehalt). Der Käufer ist auch nach Eigentumsübergang an die Urheber- und sonstigen Schutzrechte Dritter gebunden. Bei Zahlungsverzug ist der Verkäufer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 4 % über dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu berechnen, ohne dass insoweit ein weitergehender Verzugsschaden ausgeschlossen wird. Dem Käufer bleibt es unbenommen, den Gegenbeweis zu führen, dass ein tatsächlicher Schaden nicht oder geringer entstanden ist. Die Aufrechnung gegenüber den Zahlungsansprüchen des Verkäufers ist ausgeschlossen, es sei denn, dass die Gegenansprüche des Käufers unstreitig oder rechtskräftig festgestellt sind. Soweit der Besteller Kaufmann ist und der Vertrag zum Betriebe seines Handelsgewerbes gehört, gilt der vorstehende Absatz entsprechend auch für Zurückbehaltungsrechte.


  5. Liefertermin
    Alle Angaben von Lieferzeiten in den Angaben des Verkäufers sind unverbindlich und stellen kein Angebot im Rechtssinne dar. Der bei Vertragsabschluss angegebene Liefertermin ist lediglich geschätzt und darf um 5 Wochen überschritten werden. Mahnt der Besteller danach unter angemessener Frist die Leistung an, so gerät der Verkäufer nach Ablauf der Frist in Verzug, es sei denn, dass die Herstellungsart und die Beschaffenheit der bestellten Ware eine weitere Nachfrist aus konstruktionsbedingten Gründen rechtfertigt. In diesem Falle ist der Verkäufer verpflichtet dem Besteller unverzüglich die Dauer der Verzögerung bekannt zu geben. Ansprüche des Bestellers auf Schadenersatz und sonstigen Verzugschaden sind insoweit ausgeschlossen, es sei denn, dass die verspätete Lieferung auf Vorsatz des Verkäufers zurückzuführen ist.


  6. Gefahrübergang
    Die Versendung, bzw. der Einbau erfolgt auf Gefahr des Bestellers. Erfüllungsort ist der Geschäftssitz des Verkäufers. Lehnt der Besteller die Annahme der gelieferten Ware ab, steht dem Verkäufer Schadenersatz wegen Nichterfüllung zu. In allen Fällen, in denen der Besteller zu Schadenersatz wegen Nichterfüllung verpflichtet ist, ist der Verkäufer berechtigt, eine Schadenersatzpauschale in Höhe von 25% des Rechnungswertes ausschließlich Mehrwertsteuer zu verlangen, ohne dass es eines Nachweises des tatsächlich entstandenen Schadens bedarf. Unberührt davon bleibt die Geltendmachung eines höheren Schadens, sofern dieser nachweisbar ist. Dem Besteller bleibt es unbenommen, den Gegenbeweis zu führen, dass ein tatsächlicher Schaden nicht oder geringer entstanden ist.


  7. Haftung
    Der Verkäufer haftet nur für Vorsatz. Eine Haftung des Verkäufers für Transport- und Versandschäden wird ausdrücklich ausgeschlossen. Ebenfalls haftet der Verkäufer nicht dafür, dass Schäden bei der Installation entstehen die nicht vom Verkäufer durchgeführt wurden. Der Verkäufer haftet nur dafür, dass die Ware oder Bauteil bei der Absendung funktionstüchtig/ unbeschädigt sind. Dem Käufer ist bekannt, dass der Einsatz und die Nutzung eines Tuning-Bauteils und oder die Erhöhung der Motorleistung zum Erlöschen der allgemeinen Betriebserlaubnis führt und daher das Fahrzeug nicht im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden darf. Der Verkäufer übernimmt keine Haftung für Schäden, die im öffentlichen Straßenverkehr entstehen, wenn Tuning-Bauteile zur Leistungserhöhung oder sonstige nicht im Sinne der StVZO zugelassenen Umbauten am Fahrzeug vorgenommen wurden. Ebenso haftet der Verkäufer nicht für unmittelbare oder mittelbarer Schäden am Motor bzw. gesamten Fahrzeug, die aufgrund von Tuning-Bauteilen entstehen können. Etwaige Ansprüche des Käufers aus positiver Vertragsverletzung sind ebenso ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz seitens des Verkäufers nachzuweisen ist.


  8. Gewährleistung
    Die Gewährleistung auf die gelieferte Ware beträt 12 Monate, ab dem Zeitpunkt der Versendung oder des Einbaus durch den Verkäufer. Soweit bei Neufahrzeugen durch die Montage der Ware die vom ursprünglichem Hersteller gewährte Werksgarantie entfällt, übernimmt der Verkäufer seinerseits die zuvorgenannte Garantie nicht. Eine Gewährleistung im Falle der Selbstinstallation durch den Käufer setzt voraus, dass der Käufer die nötigen Fachkenntnisse besitzt und die Ware einen fachgerecht einbaut, bzw. einbauen lässt. Wird durch unsachgemäßen Einbau die Ware zerstört ist eine Gewährleistung ausgeschlossen. Die Ware darf nur für das vom Besteller angegebene Fahrzeug und Motor verwendet werden. Die Angaben zur Leistungssteigerung beziehen sich auf Motoren, die in allen wesentlichen Funktionen dem Mittelwert der Herstellernorm und dem Serienstand entsprechen. Bei fehlerhafter Ware sind die Fehler zu beschreiben und dem Verkäufer ist ausreichend Gelegenheit zur Nachbesserung zu geben. Die Änderung der Ware durch den Käufer führt zum Erlöschen jeglicher Gewährleistungsansprüche.


  9. Gerichtsstand
    Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Firmensitz des Verkäufers.


  10. Salvatorische Klausel
    Ist oder wird eine dieser Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam, so werden die übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die betroffene Bestimmung ist so auszulegen, wie sie in rechtswirksamer Weise dem Willen der Parteien am nächsten käme.